Entsorgung von Bauschutt und Boden

Bauschutt besteht ausschließlich aus mineralischen Materialien (und nicht aus Boden):

Bauschutt kann nur zum günstigeren Preis entsorgt werden, wenn der Bauschuttcontainer frei von Störstoffen ist.

Die folgenden Stoffe dürfen in den Container:

  • Mauerwerk
  • Ziegelsteine
  • Straßenaufbruch
  • reiner Betonabbruch
  • Fliesen und Kacheln
  • Dachziegel, Mörtel- oder Putzreste
  • Sanitärkeramik

 

Aber denken Sie daran:

Die oben aufgeführten Abfälle können nur dann von Verwertungsanlagen als Bauschutt entsorgt werden, wenn sie frei von Störstoffen sind. Bitte werfen Sie deshalb keine Baumischabfälle in den Container.

Diese Stoffe dürfen nicht in den Container:

  • Boden
  • Tapetenreste
  • Kabel oder Rohre
  • Strohmatten und Rabitzdrahtwände
  • Holzreste, Holzsplitter, Sägespäne
  • Isolier- und Dämmstoffe
  • Gips- und Rigipsplatten
  • Dachpappe
  • Styroporplatten
  • Metalle
  • Glas
  • Kunstoffolien, Farbeimer und Lackdosen

Diese Störstoffe im Bauschutt gelten als „Baumischabfall“ (siehe auch Füllhinweis „Baumischabfall“) und der Aufwand für die höheren Entsorgungskosten werden in Rechnung gestellt!

Kundeninformationen

Die neu eingeführte Gewerbeabfallverordnung verpflichtet Sie als Bauherrn oder die von Ihnen beauftragten Unternehmen zur Abfalltrennung bei der Beseitigung von Gewerbeabfällen. In diesem Zuge schreibt der Gesetzgeber vor, dass für jede anfallende Abfallart ein gesonderter Container gestellt werden muss.

Nur wenn die Stellung mehrerer Container vor Ort nicht möglich oder die Abfallentsorgung wirtschaftlich nicht tragbar ist, kann eine Entsorgung als Mischabfall gestattet sein.

Sollten Sie Fragen bzgl. der Gewerbeabfallverordnung haben, kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail oder Telefon - Gerne beraten wir Sie in einem persönliche Gespräch.